28
Mär
28.03.2020 | Rahmenprogramm

Abseitiges um Beethoven – Konzerte des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin: Cornelius Meister dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin


Zu Beginn dieses Konzerts blickt das DSO mit Cornelius Meister auf Beethovens Nachwirken bei Johannes Maria Staud, der sich für das packende Orchesterstück ›Maniai‹ dessen Erste Symphonie zum Vorbild nahm. In weit entrückte Sphären führen Truls Mørk und das DSO im sich anschließenden Cellokonzert von Elgar, bevor in strahlendsten Orchesterfarben der anbrechende Tag mit Strauss’ ›Zarathustra‹ zelebriert wird.

Veranstalter

Die Feierlichkeiten anlässlich des 250. Geburtstags von Beethoven begeht das DSO vor allem mit Programmen, in denen der Jubilar als Themengeber auftritt. Zu Beginn dieses Konzerts blicken sie mit Cornelius Meister auf dessen Nachwirken bei Johannes Maria Staud, der sich für das packende Orchesterstück ›Maniai‹ die Erste Symphonie zum Vorbild nahm. Deren Bewegungsmuster und auch Beethovens Begabung, »absolute Zartheit neben absoluter Wildheit koexistieren zu lassen«, haben in Stauds Werk ihre Spuren hinterlassen. So weicht die Rasanz des ersten »furioso«-Teils dieser zweigliedrigen Komposition schließlich einem »grazioso« und verweist damit gleichermaßen auf den Titel, für den sich der Österreicher von der griechischen Mythologie inspirieren ließ – denn dort verwandeln sich die ›Maniai‹, die drei Furien, auch schon mal in Grazien.

In weit entrückte Sphären führen Truls Mørk und das DSO im sich anschließenden Cellokonzert von Elgar, das in seiner tiefen Emotionalität und den Hintergründen seiner Entstehung seit jeher zum Ästhetisieren, Philosophieren und auch Spekulieren einlädt.

Auf Elgars klingenden Abschied folgt Straussʼ Zelebrierung des anbrechenden Tages in strahlendsten Orchesterfarben. Der »Sonnenaufgang« ist aber nur der erste von insgesamt neun Abschnitten in ›Also sprach Zarathustra‹. Fasziniert von Nietzsches Entwurf eines freiheitlich-optimistischen Individuums in dessen gleichnamiger Schrift, gestaltete Strauss die philosophische Vorlage zu einer klanggewaltigen Tondichtung aus, ohne, wie er sagt, »Nietzsches großes Werk musikalisch darzustellen. Ich hatte mich vielmehr mit dem Gedanken getragen, die Idee von der Entfaltung der menschlichen Rasse von ihren Anfängen durch verschiedene Entwicklungsstadien […] bis zu Nietzsches Idee vom Übermenschen durch die Musik zu vermitteln.«

 

Sa 28.03. | 20 Uhr | 19.10 Uhr Einführung

CORNELIUS MEISTER

Truls Mørk Violoncello

STAUD ›Maniai‹

ELGAR Violoncellokonzert e-Moll

STRAUSS ›Also sprach Zarathustra‹

Spielstätte

Berliner Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin

Info zu Eintrittspreisen

20 € – 65 €

Info zu Tickets

Besucherservice des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 | 2. OG
10117 Berlin | am Gendarmenmarkt

Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr

Kontakt:
Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
tickets@dso-berlin.de

Lageplan

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt nachzuladen. Bitte beachten Sie, dass durch die Aktivierung Daten an den jeweiligen Drittanbieter übermittelt werden. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Klicken sie auf den unteren Button, um den Inhalt nachzuladen

Inhalt anzeigen