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Jun
25.06.2020 | 19:30 | Vortrag

BTHVN2020 | Detmold: Beethoven | Räume. Digitale Ringvorlesung


Beethovens Musik bespielt, gestaltet, besetzt, formiert Räume; Räume erzeugen und verstärken Resonanzen, sind Fenster in Geschichte und Zukunft, gestalten Kommunikation und Interaktion. Für die öffentliche Ringvorlesung, die das Musikwissenschaftliche Seminar der Hochschule für Musik Detmold und der Uni Paderborn veranstaltet, wird ein kulturwissenschaftlicher, offen-metaphorischer Begriff des „Raumes“ zugrunde gelegt, um in konkreten wie abstrakten Perspektiven solche Dimensionen auszuloten.

Veranstalter

Die digitale Ringvorlesung vermittelt in Form von Vorträgen und anschließendem Live-Chat einem breiten Publikum sowie auch den Studierenden Methoden und Denkmodelle einer zeitgenössischen und internationalen Musikwissenschaft, die sich als Kulturwissenschaft versteht und als solche längst nicht mehr nur nach Meistern und Werken fragt, sondern die realen musikalischen Handlungsräume und konkreten Umgangsweisen mit Musik erforscht.

Das Spektrum der Vorträge reicht vom Zusammenspiel von Konzertsaalakustik und historischer Aufführungspraxis über die Rolle, die Beethovens Musik als Inspiration und Material für Komponistinnen und Komponisten des 19., 20. und 21. Jahrhunderts spielte, bis hin zu Beethovens Präsenz im Bereich der Kunst und im öffentlichen kulturpolitischen Raum, etwa in Form von Denkmälern. Seine Skizzen und Arbeitsmanuskripte sind als kreative Schreib- und Denkräume ebenso Thema wie Beethoven als Figur im popkulturellen Raum und als Referenz für das zeitgenössische Komponieren. Die Konzeption und Gesamtleitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Andreas Münzmay und Dr. Vera Grund.

 

Do 25.06.: Beethovens Engelmann-Skizzenbuch – Völlige Unordnung oder geordnetes Chaos?

Dr. Susanne Cox (Beethoven-Haus Bonn/Uni Paderborn, Akademienprojekt „Beethovens Werkstatt“)

 

Auf den ersten Blick vermitteln Beethovens Skizzen oft den Eindruck von völliger Unordnung. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass der Komponist den vorhandenen Schreibraum planvoll genutzt hat. Im Vortrag wird dargestellt, dass Beethoven verschiedene Methoden hatte, um sich auf seinen Skizzenseiten und in Skizzenbüchern zurechtzufinden. Wie diese Ordnungsprinzipien aussehen und wie man sie erkennen kann, wird am Beispiel des sogenannten „Engelmann-Skizzenbuchs“ aufgezeigt.

 

Foto: © Laiotz, Quelle: Adobe Stock

Spielstätte

Digital
Neustadt 22
32756 Detmold

Info zu Eintrittspreisen

Eintritt frei

Info zu Tickets

Die Vorlesung findet digital in einem öffentlichen ZOOM-Raum statt. Informationen und Einwahldaten: www.beethoven-detmold.de

Lageplan

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