19
Sep
19.09.2019 bis 19.09.2019 | Konzert

Cellosonaten aus Wien


Sebastian Klinger Violoncello

Enrico Pace Klavier

 

Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über »Bei Männern, welche Liebe fühlen« (1801)

Johannes Brahms: Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38 (1862–65)

Anton Webern: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier (1899)

Anton Webern: Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11 (1914)

Anton Webern: Cellosonate (1914)

Ludwig van Beethoven: Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69 (1807/08)

Der aus Wien stammende Kölner Kurfürst Maximilian Franz war ein großer Verehrer Mozarts. Der junge Beethoven, Instrumentalist in der Hofkapelle, war dementsprechend vertraut mit Mozarts Werken. Seine Variationen über die »Zauberflöten«-Arie »Bei Männern, welche Liebe fühlen« komponierte er bereits 1801. Während der Arbeit an seiner fünften und sechsten Symphonie entstand auch die Cellosonate in A-Dur op. 69. Noch Johannes Brahms zeigte sich beeindruckt von der Eröffnung dieses Werkes mit einem Cello-Solo und übernahm diese Idee für seine eigene e-Moll-Sonate op. 38. Anton Webern griff eine andere Facette von Beethovens Schaffen auf: die Kunst des ausdrucksstarken Kleinformats, sehr verdichtet in den »Drei kleinen Stücken« op. 11 und der zu seinen Lebzeiten unveröffentlichten Cellosonate von 1914.

Spielstätte

Collegium Leoninum
53111 Bonn
Noeggerathstraße 49

Info zu Eintrittspreisen

€ 32

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