27
Mär
27.03.2021 | Oper

»Die größte Fuge« – Eine Oper von Elliott Sharp


„Die größte Fuge“ ist ein 70-minütiges Monodrama über Beethovens späte Phase mit dem spektakulären Bassbariton Nicholas Isherwood, einem Streichquartett sowie vorgefertigter und live eingespielter Elektronik.

Veranstalter

In Situ Art Society präsentiert »Bridges – Reclaiming Beethoven«

»DIE GRÖßTE FUGE« – Eine Oper von Elliott Sharp

 

Nicholas Isherwood – Bassbariton

Asasello Quartett: Rostislav Kozhevnikov – Violine Barbara Streil – Violine Justyna Sliwa – Viola Teemu Myöhänen – Violoncello

Elliott Sharp – Musik, Libretto, Künstlerische Leitung, Prerecorded Instruments Janene Higgins – Projection Design

Eine Produktion der In Situ Art Society

 

In den Jahren ab 1815 war der große Komponist Ludwig van Beethoven mit mehreren Problemen konfrontiert: körperlich, emotional, finanziell. Seine Taubheit ist fast vollständig, er verlässt sich bei der Kommunikation auf „Gesprächsbücher“. Er zieht sich in tiefe Fugue-Zustände zurück, die oft mit Schizophrenie in Verbindung gebracht werden, und bekommt seltsame Visionen, sowohl himmlischer als auch schrecklicher Natur. In ihrer Klarheit ähneln sie nicht den Halluzinationen, sondern den Besuchen aus einer parallelen Realität, Szenen aus einer bevorstehenden Zukunft. Beethoven hat Enthüllungen von wunderbaren Erfindungen, glänzende Schiffe in der Luft, ungehörte Musik, Blutbad jenseits des Glaubens. Aus diesen Zuständen heraus komponiert er, übersetzt diese Szenen in Musik, die die Regeln dehnt, bis sie am Rande der Zerstörung stehen.

Seit über 35 Jahren ist der Multiinstrumentalist, Komponist und Performer Elliott Sharp eine Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde und experimentellen Musikszene. Er hat zahlreiche CDs – von Blues, Jazz über orchestrale Musik bis zu Noise, Wave, Rock und Techno – eingespielt. Sharp leitete über die Jahre viele Ensembles, wie das bluesorientierte Terraplane oder Orchestra Carbon, sowie Tectonics und SysOrk und improvisierte mit John Zorn, Zeena Parkins, Christian Marclay, Marc Ribot, Joey Baron und vielen anderen. Er schrieb Musik für das Ensemble Modern, das Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und das JACK Quartet.

 

Gefördert durch BTHVN2020 und die Kunststiftung NRW.

Spielstätte

Dialograum Kreuzung an St. Helena
Bornheimter Straße 130
53119 Bonn

Info zu Eintrittspreisen

€ 21 | € 15 ermäßigt
(für Mitglieder der In Situ Art Society:
€ 14 | € 10 ermäßigt)

Info zu Tickets

Kartenreservierung: tickets@in-situ-art-society.de | Tel.: 0174/1839210

Lageplan

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