7
Nov
07.11.2019 bis 07.11.2019 | Rahmenprogramm

Konrad Beikircher „#Beethoven – dat dat dat darf!“


„Mein Leben lang hat er mich begleitet, Ludwig der Große. Der große, unberührbare Titan, der größte Komponist und der Held der Menschheit war im Alltag ein – was ein Glück! – ganz normaler Mensch. Ein Leben lang hab ich zusammengetragen und verspreche Ihnen, dass ich Ihnen nur die Wahrheit erzähle – wenn auch in meinen Worten. Was das alles mit „dat dat dat darf!“ zu tun hat? Kommen Sie vorbei, ich erzähl’ es Ihnen.“ Ihr Konrad Beikircher

Liebes Publikum,

Mit drei Jahren habe ich die erste Schellackplatte auf den Küchenboden fallen lassen: Beethoven’s Klaviersonate „Pathétique“, gespielt von Wilhelm Kempff. Alle fielen ins Koma, ich hab’s überlebt. Mein Leben lang hat er mich seitdem begleitet, Ludwig der Große. Jetzt ist es an der Zeit, zu erzählen, was dabei herausgekommen ist. Dass er die Fünfte, die Neunte, den Fidelio oder die Wut über den verlorenen Groschen geschrieben hat, weiß jeder. Dazu brauchen Sie nicht zu mir zu kommen, das steht alles in den Programmheften der Konzertsäle. Privat war er allerdings alles andere als der Fackelträger abendländischer Moral: der Schwerenöter war hinter Frauen her, aber hallo! Meistens aber erfolglos und wenn die Sehnsucht allzu groß wurde, hat er sie sich gemietet, er jonglierte mit dem Geld, dass es jeden Hütchenspieler begeistert hätte, er schrieb immer wieder Rheinlieder und versteckte sie in berühmten Kompositionen, weil der Rhein in Wien kein Schwein interessierte, er war verlobt mit einer Bonnerin, die ebenfalls in Wien lebte, er war ein Helikopteronkel wie er im Buch steht, er hat Fürsten erpresst und der Trinker Beethoven war ein launiger Griesgram, der allein mit seinem Lachen Geld hätte verdienen können, so laut und ansteckend war es.

Er war ‚harthörig’ und später taub, was ihn mißtrauisch ohne Ende machte und er war rheinischer Republikaner von Grund auf. Kurz: der große, unberührbare Titan, der größte Komponist und der Held der Menschheit war im Alltag ein – was ein Glück! – ganz normaler Mensch. Ein Leben lang hab ich zusammengetragen und verspreche Ihnen, dass ich Ihnen nur die Wahrheit erzähle – wenn auch in meinen Worten. Wissen Sie, was Sie bisher nicht wussten, glauben Sie, was Sie bisher nicht glauben wollten, erfahren Sie mehr: über ihn und über – sich! Was das alles mit „dat dat dat darf!“ zu tun hat? Kommen Sie doch vorbei, ich erzähl’ es Ihnen.

Ihr Konrad Beikircher

Spielstätte

Parktheater Iserlohn
58644 Iserlohn
Alexanderhöhe 3

Info zu Eintrittspreisen

Preise im Freiverkauf: € 26,00 / 23,00 / 22,00

Info zu Tickets

Stadtinformation Iserlohn
Bahnhofsplatz 2
58636 IserlohnTicket-Hotline: 02371/217-1819
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi und Fr 10 bis 17 Uhr
Do 10 bis 18 Uhr
Sa 10 bis 13 Uhr

Lageplan

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt nachzuladen. Bitte beachten Sie, dass durch die Aktivierung Daten an den jeweiligen Drittanbieter übermittelt werden. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Klicken sie auf den unteren Button, um den Inhalt nachzuladen

Inhalt anzeigen

Anfahrt zur Spielstätte

Das Parktheater Iserlohn ist gut ausgeschildert. Bitte benutzen Sie von der Autobahn A 46 kommend die Ausfahrt Iserlohn Zentrum und fahren Sie auf der Dortmunder Straße Richtung Iserlohn Zentrum. Von dort ist das Theater ausgeschildert. In Ihrem Navigationssystem geben Sie bitte (abhängig vom Hersteller) Iserlohn, Alexanderhöhe oder Iserlohn, Südstraße ein. Alexanderhöhe 3 / Anfahrt über Südstrasse 58644 Iserlohn Infos: 02371/217-1819

Veranstalter