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Jan
31.01.2021 bis 31.01.2021 | Konzertformat

....öffnete plötzlich die Augen - TIEFENschärfe III


Der dritte Teil der Konzert-Trilogie TIEFEN·SCHÄRFE findet als Matinee am Sonntag, 31. Januar, im Museum DKM statt, das wie geschaffen für Kunstformen ist, die das Prädikat „besonders“ verdienen. Der Morgen beginnt mit einer Uraufführung von Kunsu Shim.

Veranstalter

Kurz vor seinem Tod, so heißt es von Augenzeugen, soll Beethoven noch einmal plötzlich die Augen geöffnet haben, bevor er dann starb. Sein Werk überschreibt Kunsu Shim mit „… öffnete plötzlich die Augen“, eine Gestik, die er natürlich insbesondere auch aufs Hören (und Mit-Denken) bezieht, und zwar in einer Installationsperformance mit allen neun Beethoven-Sinfonien, die nach einem Plan von Kunsu Shim von fünf Grammophonen simultan gespielt werden. Anschließend bekommt man die Gelegenheit, zwei Performances live zu erleben, die als Meilensteine der neueren Kulturgeschichte gelten: Yves Kleins „Symphony – Monoton Silence“ und Nam June Paiks „Zen for Walking“, bei der Gerhard Stäbler und Kunsu Shim das Publikum einbeziehen wollen. Iannis Xenakis Posaunen-Solo „Keren“ aus dem Jahr 1986 wirkt danach so „heroisch gestikulierend“,dass man es wie einen Kommentar zum Vorangegangenen verstehen kann, versprechen Gerhard Stäbler und Kunsu Shim. Ihm folgt – die Matinee beschließend – ein Komponistengespräch mit Gerhard Stäbler, Kunsu Shim und Sergej Maingardt zu den inneren Beweggründen, die Trilogie TIEFEN-SCHÄRFE zu konzipieren. Ganz zum Schluss setzt die Klangminiatur „Positive Spaces“ von Kunsu Shim ein Ausrufezeichen. (Peter Klucken)

 

BESETZUNG | AUSFÜHRENDE:

Ensemble CONSORD

Info zu Eintrittspreisen

Kombi-Ticket für drei Konzerte: € 40,- (€ 20,- ermäßigt)
Einzelticket: € 20,- (€ 10,- ermäßigt)

Info zu Tickets

ACHTUNG – begrenzte Kontingente!
Einlass nur bei Vorbestellung, Abendkasse ab 1 Std. vor Konzertbeginn

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