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Jan
05.01.2019 bis 26.01.2019 | Konzertformat

September: Symphonien-Zyklus in der Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt


Ludwig van Beethoven nahm im Denken und Schaffen Franz Liszts stets besonderen Raum ein. Als Pianist, Dirigent, Bearbeiter, Komponist, Lehrer und schließlich als Herausgeber der Kompositionen beschäftigte sich Liszt zeitlebens nicht nur mit einzelnen Werken, sondern nahezu mit dem gesamten Schaffen Beethovens.

Ludwig van Beethoven nahm im Denken und Schaffen Franz Liszts stets besonderen Raum ein. Als Pianist, Dirigent, Bearbeiter, Komponist, Lehrer und schließlich als Herausgeber der Kompositionen beschäftigte sich Liszt zeitlebens nicht nur mit einzelnen Werken, sondern nahezu mit dem gesamten Schaffen Beethovens.

Das Klavier war Liszts Orchester: Die Übertragungen, die der berühmte Klaviervirtuose von den neun Symphonien Beethovens anfertigte, könnte man als Symphonik in Hausmusikformat bezeichnen. Es sind monumentale »Partitions de Piano«, die den Geist der Kompositionen so adäquat wie möglich auf dem Klavier abbilden – ohne Rücksicht auf Spielbarkeit oder andere Arrangement-Konventionen. Liszts Transkriptionen waren vor allem ein Mittel intensiver Werkaneignung für Liszt, der an Beethoven (und Wagner) seinen neuen, romantisch-expressiven Dirigierstil entwickelte, ein »Ausdeuten von Affekten«, wie er sagte.

Den Beethoven-Symphonien in der Transkription von Franz Liszt sind nur außerordentlich virtuose und stilsichere Pianisten gewachsen. Im September 2020 lädt das Beethovenfest Bonn zu einem Gipfeltreffen solch seltener Wunderpianisten. Sie werden die neun Symphonien unter sich aufteilen, Liszt-erfahren sind sie alle. Da ist der »stürmische Poet« Boris Bloch, der in Odessa geboren wurde und inzwischen in seiner Wahlheimat Deutschland lebt, Konstantin Scherbakov, ebenfalls Russe, bekannt geworden als Gewinner des polnischen Chopin-Wettbewerbs, »einer der fähigsten, willigsten und mutigsten Musiker dieser Tage«, außerdem der vielfach preisgekrönte Deutsche Hinrich Alpers, der »Komplettprojekte« und sperrige Aufgaben liebt, und der französisch-zypriotische Pianist Cyprien Katsaris, in dessen Repertoire Liszt seit jeher eine Sonderstellung einnimmt.

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53111 Bonn
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