Meilenstein für BTHVN2020

Die Bundesregierung hat das Beethoven-Jubiläum zur nationalen Aufgabe erklärt. In seiner Sitzung vom 10. November 2016 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags nun fraktionsübergreifend eine Förderung des Jubiläums in Höhe von 27 Mio EUR beschlossen und damit den finanziellen Rahmen des Engagements des Bundes geklärt.

Mit der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, sind die Beratungen über den Haushalt 2017 in die Endrunde gegangen. Dabei ging es auch um die Finanzplanung zu Beethovens 250. Geburtstag. Basierend auf einem Konzept von Staatsministerin Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das von dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn und zahlreichen Mitgliedern des Deutschen Bundestages überparteilich unterstützt und verstärkt wurde, haben die Mitglieder des Haushaltsausschusses nun die Fördersumme zur Verfügung gestellt. Mit den Mitteln sollen von 2017 bis 2021 vielfältige Jubiläumsaktivitäten mit Schwerpunkt in der Beethovenstadt Bonn und Umgebung, aber auch deutschlandweit ermöglicht werden. Dies gab am Nachmittag die Beethoven Jubiläums Gesellschaft mit Sitz in Bonn bekannt.

„Die Bundespolitik hat anerkannt, dass der Beethovenstadt Bonn bei diesem Jubiläum eine besondere Rolle zufällt“, kommentiert Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn und Mitglied im Aufsichtsrat der Beethoven Jubiläums Gesellschaft, die Entscheidung: „Sie hat auch gewürdigt, dass die in Bonn ansässigen Kultureinrichtungen, insbesondere die neu gegründete Beethoven Jubiläums Gesellschaft, bereits konkrete Planungen verfolgen, die Unterstützung verdienen, um überregional ausstrahlen zu können. Mein besonderer Dank gilt insbesondere der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters, den für Kultur zuständigen Berichterstattern der Koalition im Haushaltsausschuss, Rüdiger Kruse (CDU) und Johannes Kahrs (SPD) sowie allen Mitstreitern, die sich für diese Entscheidung um der Sache willen gemeinsam und überparteilich engagiert haben: den Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Claudia Lücking-Michel (CDU) und Katja Dörner (Die Grünen), sowie den Verantwortlichen der Beethoven Jubiläums Gesellschaft und dem Initiator von BTHVN2020, Helmut Andreas Hartwig.“

Im Beethoven-Haus traf die Mitteilung der Beethoven Jubiläums Gesellschaft über den Haushaltsbeschluss auf große Zustimmung. Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses Bonn und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Beethoven Jubiliäums Gesellschaft erklärte: „Dass der Bund in einem solchen Umfang finanziell Verantwortung für das Jubiläum übernimmt, ist nach der öffentlichen Präsentation der strukturellen und inhaltlichen Planungen im Juli ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu BTHVN2020“.

„Die Ergebnisse der Beratungen des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags sind für BTHVN2020 sehr erfreulich und ermöglichen unterschiedlichste Projekte, die zeigen, wie Beethoven kulturell weiter wirkt und wie wichtig klassische Musik für unsere Gesellschaft auch zukünftig ist“, freut sich auch Tabea Zimmermann, die international renommierte Viola-Virtuosin und Präsidentin des Beethoven-Hauses Bonn.

Das Beethoven-Haus übernimmt zentrale Aufgaben bei der Vorbereitung des Beethovenjahrs 2020 und hat im Juli 2016 mit Unterstützung der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn die Beethoven Jubiläums Gesellschaft gegründet, die die Koordination und das Marketing für BTHVN2020 verantwortet.

Ralf Birkner,
Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums Gesellschaft